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Schweizer Unternehmen stehen zum PET-Rezyklat

Der sinkende Ölpreis drückt den Preis für Neu-PET, das mittlerweile günstiger ist als die rezyklierte Variante. Trotz finanzieller Nachteile verpflichten sich Getränkehersteller und Detailhändler aus ökologischen Gründen zur Verwendung von PET-Rezyklat.

Ursprünglich aus Erdöl oder Erdgas hergestellt, wird PET in der Schweiz seit 25 Jahren erfolgreich rezykliert. Die Verwertungsquote liegt heute bei 83 Prozent. Als eines der ersten Länder konnte die Schweiz einen geschlossenen Flaschenkreislauf aufbauen. Das ermöglicht jährlich eine Einsparung von 124 000 Tonnen Treibhausgasen.

Bis vor einem Jahr war das Schweizer PET-Rezyklat nicht nur ressourcenschonend, sondern im Vergleich zu neu produziertem PET auch finanziell wettbewerbsfähig. Dann brachen die Ölpreise ein und Neu-PET wurde zunehmend günstiger. PET-Recycling lohnte sich finanziell nicht mehr, obwohl es umweltfreundlicher ist als die Neuproduktion und Entsorgung in den Kehrrichtverbrennungsanlagen: 60 Prozent der klimawirksamen Emissionen sowie 50 Prozent der Energieaufwände und der Gesamtklimaauswirkungen werden eingespart. 

Um den wertvollen Recycling-Standard nicht zu gefährden, unterstützen die Mitglieder von PET-Recycling Schweiz – also sämtliche Detailhändler und Getränkehersteller – das System tatkräftig: Für die Produktion von PET-Flaschen verwenden sie trotz finanzieller Einbussen das Rezyklat und setzen damit ein Zeichen für den Umweltschutz. 

Weitere Informationen: http://www.petrecycling.ch

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