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Pilotversuch Abfalltrennung in Luzern


Mitarbeiter der Stadt Luzern errichten eine von vier neuen Recyclingstationen in der Parkanlage "Ufschötti". Bild: Stadt Luzern

In einem Park der Stadt Luzern ersetzen vier grosse Recyclingstationen 55 Abfalleimer. Das Projekt dauert bis im Herbst und wird dann ausgewertet.

Ab sofort können Besucherinnen und Besucher der Luzerner Parkanlage Ufschötti PET-Getränkeflaschen, Aludosen, Glas und Restmüll getrennt entsorgen. Dazu hat das Strasseninspektorat für einen Pilotversuch die 55 Abfalleimer durch vier grosse Recyclingstationen bei den Ein- und Ausgängen ersetzt. Das neue Abfallsystem hat nicht nur für Natur und Umwelt grosse Vorteile. Es macht auch die Entsorgung durch das Strasseninspektorat einfacher und sicherer.

Die vier Recyclingstationen haben insgesamt das gleiche Fassungsvermögen wie die bisherigen Abfalleimer. Thomas Schmid, Leiter Strasseninspektorat, sagt: «Das Strasseninspektorat hat den Pilotversuch basierend auf den positiven Erfahrungen in den Bahnhöfen und in anderen Städten entwickelt. Begleitet wurden wir dabei vom Fachverband SwissRecycling.» Dort ist man erfreut über den Luzerner Pilotversuch, wie Ueli Maass, Leiter Recycling-Check-Up sagt: «Das Luzerner Projekt geht neue, innovative Wege und wurde gut aufgegleist. Ich schätze die Erfolgschancen hoch ein, wenn die Stadt auch vor Ort richtig kommuniziert.» Das Projekt hätte bereits im Frühling starten sollen, musste wegen der Coronakrise jedoch verschoben werden. Es dauert vorerst bis Herbst 2020 und wird dann ausgewertet. Gestaltet wurden die Stationen vom Luzerner Künstlerduo QueenKong (Vero und Marco Schmid).

Bisher wurden sämtliche Wertstoffe wie Glas, Alu oder PET in den Abfalleimern gemischt und mit dem Restmüll in der Renergia-Anlage in Perlen verbrannt. In den warmen Monaten fallen auf der Ufschötti eine bis drei Tonnen Abfall an – täglich. Das Strasseninspektorat schätzt den Wertstoffanteil im Abfall auf 20 bis 30 Prozent. «Dank der Abfalltrennung können natürliche Ressourcen und Energie gespart und CO2-Emissionen reduziert werden», sagt Peter Schmidli vom Umweltschutz der Stadt Luzern.

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